Herzlich Willkommen

Auf den folgenden Seiten finden Sie spannende Artikel und Interviews mit unseren Professoren zur Veränderung des Studiengangs Print-Media-Management und den Themen Crossmedia und 3D- Druck. Das Team der „PMMinsight – the crossbox.“ stellt sich mit seinen Interessen und den jeweiligen Lebensläufen vor. Die Studierenden berichten von Exkursionen, die Studienanfänger und die Studienabsolventen von ihren Erfahrungen an der Hochschule der Medien. Außerdem haben wir Statistiken zur Mediennutzung durchgeführt, die durch Sie interaktiv erweitert werden können, und unseren Projektverlauf in Zahlen festgehalten.

Viel Spaß beim Entdecken!

Welcome

On the following pages you will find interesting articles and interviews with our professors to the transformation of our study course Print-Media-Management and the topics crossmedia and 3D- printing.

The team of "thecrossbox." presents itself with their interests and their relative Curricula vitae and report on excursions they have made.

Freshmen and graduates tell about their experience at the Hochschule der Medien.

Furthermore we have conduct studies on media using and held our project in numbers.

Have fun while exploring!

Galerie

mit Informationen über uns selbst

Gallery

with informations about ourselfs

Print-Media-Management

im Laufe der Zeit

Unser Studiengang Print-Media-Management bildet zum Wirtschaftsingenieur oder zur Wirtschaftsingenieurin aus. Er beinhaltet managementbezogene sowie betriebswirtschaftliche Inhalte mit gestalterischen und technischen Aspekten.

Nun stellt er einen neuen, gestalterischen Schwerpunkt vor. Neben den Schwerpunkten Packaging und Crossmedia & Print, können sich Studierende im Hauptstudium nun auch für Media Design entscheiden.

Veränderungen tragen Chancen und Möglichkeiten mit sich. Sie sind Elemente der Weiterentwicklung und gehören zum Erfolg dazu.

Im Schwerpunkt Media Design haben die Studierenden die Möglichkeit in umfassendenModulen sich Grundlagen des Designs in Kombination von betriebswirtschaftlichen und technologischen Inhalten anzueignen. In erster Linie werden junge Menschen angesprochen, die neben einem technisch und wirtschaftlich geprägten Verständnis eine hohe Affinität zur Kreativität und zum Design im Medienbereich haben.

Um den neuen Schwerpunkt bestmöglich zu erklären, haben wir diesbezüglich Prof. Dr.-Ing. Witting themenbezogene Fragen gestellt, die er für uns beantwortet hat. Hier erfahren Sie alles über die Vielfältigkeit sowie die Kreativität der Neuausrichtung, außerdem welche Karrierechancen man damit hat und was uns in der Zukunft erwartet.

Print-Media-Management

Bachelor Degree over Time

Our Print-Media-Management course offers a degree in industrial engineer. It includes management and business topics with creative and technical aspects.

Now, a new subject will be introduced. In addition to the existing programs, packaging and crossmedia & print, students can now also major in media design.

Change brings chances and opportunities. They are elements of development and part of success.

Media design majors will acquire the basics of design combined with business and technology. This is primarily aimed at young people with an understanding of business and technology and a high affinity for creativity and design in media.

We asked Prof. Dr.-Ing. Witting about the new major. Here, you can see all of the diversity and creativity of the new major, what career opportunities media design provides and what the future may bring.

Interview

über die PMM-Veränderung

mit Prof. Dr.-Ing. Witting

  • Statement zur aktuellen PMMinsight

    Die PMMinsight ist seit ihrem ersten Erscheinen mittlerweile zum Markenzeichen für die Kreativität und Leistungsfähigkeit unserer Studierenden im Studiengang Print-Media-Management geworden.Auch diese Ausgabe im Sommersemester 2016 wird wieder Maßstäbe setzen und zeigen, welche Antworten Sie, unsere Studierenden im 4. Fachsemester, auf Herausforderungen und Veränderungen in der Print- und Medienwelt als zukunftsweisend ansehen.

  • Wie kamen Sie zur HdM und speziell zum Studiengang Print-Media-Manageme


    Mein beruflicher Werdegang ist durch Aufgaben in der Leitung von Druckereibetrieben großer deutscher Verlage geprägt worden. Daher war es für mich folgerichtig bei dem von mir angestrebten Wechsel an eine Hochschule Ausschau nach einer Stelle zu halten, die es mir erlaubt, mein in der Praxis erworbenes Wissen gepaart mit theoretischen Grundlagen an junge Menschen weiterzugeben.
    Da ich selbst ein Diplom als Wirtschaftsingenieur habe und meine Dissertation ebenfalls an der Nahtstelle von Technik und Betriebswirtschaft inhaltlich anzusiedeln ist, stellte die Ausschreibung der Professur für Unternehmensführung in der Druck- und Verlagsindustrie in unserem Studiengang sozusagen die Steilvorlage für meine Bewerbung.
    Es bereitet mir nach wie vor viel Freude, mich mit der Weitergabe von Wissen und Erfahrungen an unsere Studierenden zu beschäftigen und durch die Arbeit mit jungen Menschen selbst geistig beweglich zu bleiben.

  • Sie waren vier Jahre der Studiendekan des Studiengangs Print-Media-Management. Der Studiengang hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Wie sehen Sie die Veränderung? Und wie kam das bei den Studierenden an?

    In meiner Amtszeit als Studiendekan haben wir die ersten Auswirkungen des veränderten Bewerberverhaltens erfahren: der Wandel in der Druck- und Medienindustrie hat sicher junge Leute bewogen, ein Studium in diesem Umfeld eher kritisch zu hinterfragen und sich nach Alternativen umzuschauen.
    Sinkende Bewerberzahlen haben wir einerseits versucht, durch intensivere Bewerbung über die verschiedenen medialen Kanäle entgegenzuwirken. Andererseits sind aber auch Überlegungen angestellt worden, das Angebot unseres Studiengangs stärker auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Druck- und Medienwelt anzupassen. So kam es zu der Einführung der drei Schwerpunkte

    - Wirtschaftsingenieur Crossmedia and Print
    - Wirtschaftsingenieur Packaging und
    - Wirtschaftsingenieur Media Design
    Mit diesem Angebot scheinen wir nach den ersten Bewerbungsphasen zum Wintersemester 20152016 und zum Sommersemester 2016 richtig zu liegen, denn unsere Bewerberzahlen haben sich entgegen dem allgemeinen Trend leicht nach oben bewegt. Wir sind nun wieder gespannt, wie dieses Angebot in der gerade laufenden Bewerbung für das Wintersemester 20162017 nicht zuletzt durch weitere aktuelle Werbemaßnahmen angenommen wird.

  • Was macht den neuen Schwerpunkt Media Design aus? Auf was wird der Fokus gelegt?

    Im Schwerpunkt Wirtschaftsingenieur Media Design haben die Studierenden speziell ab dem 4. Fachsemester die Möglichkeit in umfassenden Modulen sich einerseits Grundlagen des Designs anzueignen, aber auch in Projekten dieses Wissen praktisch umzusetzen. Der Studiengang hat dazu eine Professur Media Design geschaffen, die gerade in der Berufungsphase ist und zum Sommer- semester 2017 mit einer aus dem Designumfeld stammenden Person besetzt werden soll.

  • Was war das primäre Ziel dieser Veränderung?

    Mit der Ausrichtung des Studiengangs auf die nun angebotenen drei Schwerpunkte werden die Profile des Wirtschaftsingenieurs insgesamt für die unterschiedlichen Einsatzfelder in der veränderten Druck- und Medienwelt geschärft.
    Speziell im Schwerpunkt Wirtschaftsingenieur Media Design werden junge Menschen angesprochen, die neben einem technisch und wirtschaftlich geprägten Verständnis eine hohe Affinität zu Kreativität und Design im Medienbereich haben.

  • Welche beruflichen Möglichkeiten hat man mit diesem Abschluss?

    Der berufliche Einsatz eines Wirtschaftsingenieurs Media Design liegt an der Nahtstelle zwischen Technik und kreativer Arbeit in Druck- und Medienhäusern, in Anzeigen- oder Werbeagenturen oder auch Herstellungsabteilungen von Verlagen. Hier sind unsere Absolventen und Absolventinnen die Fachleute, die kreative Arbeiten hinsichtlich technischer Umsetzbarkeit und wirtschaftlicher Machbarkeit beurteilen können und ggf. eigene Ideen mit einbringen und umsetzen können.

  • Was war das primäre Ziel dieser Veränderung?

    Mit der Neuausrichtung hat Print-Media-Management einen aus unserer Sicht wichtigen und richtungsweisenden Schritt in die Zukunft getan. Wir werden die Entwicklung wie bisher sorgfältig beobachten und analysieren, um dann ggf. weitere Justierungen vornehmen zu können. Ein wichtiges Element dabei ist der Austausch mit der Praxis. Dazu sind wir am 28. Juni 2016 wieder mit den Damen und Herren unseres Industriebeirates zusammen, um deren Einschätzungen und Erfahrungen in unsere Überlegungen mit einfließen zu lassen.

Interview

About the Bachelor Degree Change in Print Media Management

with Prof. Dr.-Ing. Witting

  • Statement about the PMMinsight

    The PMMinsight has become a trademark for creativity and efficiency for the students since his first appearance. This summer semester 2016 edition will also set new standards and show which solutions you, the 4th semester students, think of for the future for challenges and changes in the print and media world.

  • How did you come to HdM and, especially, to the study course Print-Media-Management?

    My professional career always involved tasks in management from printing establishments of big German publishers. Therefore, it was right for me to search for a college that allows me to share my knowledge on theoretical bases with young people.

    I have an industrial engineering degree and also my dissertation also encompassed technology and business management, the offer for a professorship in Print-Media-Management served as the basis for my application.

    It makes me happy to share my knowledge and experiences with our students and staying mentally alert by working with young people.

  • You were the Print-Media-Management dean for four years. The study course has changed in recent years. What do you think of the changes? And how are they perceived by the students?t

    In my term as a dean, we felt the first impacts of the modified applicant behavior: The change in the printing and media industry certainly led people to question studying in this environment and to look for alternatives.

    Because of falling applicant numbers, we tried counter this trend by intensifying applications through different media channels to counteract. On the other hand, we considered adjusting our course to the changed conditions in the printing and media industry.
    This led to the introduction of the three majors:

    Industrial engineering crossmedia and print
    Industrial engineering packaging and
    Industrial engineering media design.

    We seem to be right with these offers, since our application numbers for the 15/16 winter semester and the 2016 summer semester have moved up. We are now looking forward to seeing how this offer is accepted by the current applications for the 16/17 winter semester.

  • What set the new media design major apart? On what is the focus placed?

    In the industrial engineering media design major, the students have the possibility, especially from the 4th semester on, to acquire the basics of design and to put their knowledge into practice in projects. The major also created a media design professorship which is to be filled with a person from the design field, especially for the 2017 summer semester.

  • What was the primary target of these changes?

    With the new focus on the new three majors, the industrial engineering profile is sharpened for the new print and media world.

    Especially the media design industrial engineering major is aimed at young people with business and technical backgrounds and an affinity for creativity and media design.

  • Which professional opportunities does this degree offer?

    The professional use of a media design industrial engineer is in technology and creative work at printing and media houses, in job offer or advertising agencies or at production departments of publishing houses. Here, our graduates become professionals who can judge creative works for technical implementation and economic feasibility.

  • Are there more considerations that could further develop the major?

    With the new alignment, Print-Media-Management made a big and, in our view, important step towards the future. We will watch and analyze development to be able to make other adjustments. An important element is putting things into practice. For that, we will meet again with the ladies and gentlemen of our industry on 28 June 2016 to incorporate their assessments and experience into our considerations.

Crossmedia

Definition

Cross = quer und media = Medien – somit zeigt sich die Bedeutung von Crossmedia als eine medienübergreifende Kommunikation.

Um Crossmedia-Kampagnen zu analysieren wurden 8 Kriterien entwickelt. Zuallererst sollte es eine über alle eingesetzten Instrumente erkennbare und durchgängige Leitidee oder ein übergreifendes Leitmotiv geben. Des Weiteren sollen formale Gestaltungsprinzipien, die Wiedererkennung von inhaltlichen Aussagen, ein passendes Maßnahmen-Timing, eine optimale Ansicht auf verschiedenen Endgeräten und die Benutzerfreundlichkeit eingehalten werden – kurz: die formale, zeitliche und inhaltliche Integration. Als drittes wichtiges Merkmal soll eine weitest mögliche Ausschöpfung von vernetzten Instrumenten mit einer passenden Hinweisführung gegeben sein. Auch Interaktions- und Reaktionsmöglichkeiten für die Zielgruppen, eine Erweiterung der angesprochenen Sinnesorgane und ein Zielmedium, in das die Konsumenten geleitet werden sollten festgelegt sein. Und zuletzt ein Mehrwert für den Konsumenten und überhaupt die passende Wahl der Medien und Instrumente für die Zielgruppe, das Produkt und die Marke sollten gegeben sein.


Geschichte

Nicht erst seit der Neuzeit oder des Internets, bereits seit jeher kombinierten werbetreibende Unternehmen Kommunikationsmaßnahmen miteinander.

Am 1. Juli 1941 wurden in Amerika erste Sendelizenzen für kommerzielles Fernsehen erteilt, womit am Nachmittag desselben Tages bereits der erste Werbespot im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt wurde – f r die Uhrenfirma „Bulova“. Sie war die erste legale Fernsehwerbung, wobei bereits zwei Jahre zuvor experimenteller Absichten drei Werbespots ausgestrahlt wurden. Somit konnten die Medien Print, Radio (in Amerika seit 1922) und TV als werbetragende Medien genutzt und kombiniert werden. Deutschland ließ sich bezüglich der Werbekanäle TV und Radio bis zum Jahr 1984 Zeit, in dem erste private Fernseh- und Radiosender zugelassen und für das Crossmedia- Marketing genutzt wurden.

Die zahlreichen Faktoren bzw. Kriterien für ein crossmediales Marketing, wie sie heutzutage definiert sind, waren damals jedoch noch unbekannt und wurden vermutlich noch nicht derart umgesetzt. Erst seit der Kommerzialisierung des Internets bekam diese moderne Bezeichnung „Crossmedia“ seine heutige Bedeutung.

Ende der 1990er Jahre verbreiteten sich Text- und Bildmaterialien im Internet durch werbetreibende Unternehmen, seitdem von einer Kombination von klassischen und digitalen Werbemaßnahmen gesprochen werden kann. Ab den 2000er Jahren entstanden Websites zur Information, Websites mit Kommunikationsmöglichkeiten und Online-Shops mit Translationsmöglichkeiten. Ab 2010 kam es zur verstärkten Nutzung Sozialer Netzwerke und ab 2013 zur Verbreitung und Nutzung von internetfähigen Smartphones und Tablets. Seit dem Beginn des Jahres 2015 gibt es immer mehr Bewegtbildkommunikation und somit videolastige soziale Netzwerke. Schließlich verfügen Haushalte meist über 4 oder mehr unterschiedliche Endgeräte, weshalb multiscreenfähige Inhalte gefragt sind und aufbereitet werden müssen.

„Crossmedia“ ist nun aktueller denn je. Es kam zu einer massiven Reizüberflutung, die Zahl der von Konsumenten genutzten Medien steigen immer weiter an und die Unternehmen fokussieren sich trotz paralleler Mediennutzung darauf ihre Kommunikationsziele zu erreichen, welche am besten mit starken, vernetzten und viral verbreiteten Botschaften und Leitideen gelingen.

Einige Kampagnen streben die Erfüllung mancher Kriterien jedoch gar nicht an, weshalb auch zwischen notwendigen und hinreichenden Kriterien unterschieden werden kann. Notwendige Bedingungen sind die Durchgängige Leitidee, die formale, zeitliche und inhaltliche Integration und die Vernetzung, die i.d.R. stets erfüllt werden. Die letzteren fünf Kriterien bzw. Bedingungen fallen unter die hinreichenden, „vernachlässigten“ Kriterien. Einige Kampagnen sind bei genauerem Hinblick nach korrekter Definition demnach „nicht ganz“ crossmedial.


Kommunikationsinstrumente

Die zahlreichen Kommunikationsinstrumente können zunächst in folgende Teilbereiche untergliedert werden: Print, Online, Spot, Sponsoring, Werbeartikel, Promotion, Messe, Event, Direct, PR, PoS, Radio, Mobile und Outdoor. Nach zweimaligem segmentieren, zunächst in verschiedene Varianten des jeweiligen Instruments, dann in genaue Verfahren der Varianten, zeigt sich ein Meer von möglichen Werbe- und Kommunikationsträgern.

Schließlich befragten wir Prof. Dr. Wiesener, der in unserem Interview beispielsweise zur Zusammensetzung und Vernetzung dieser Kommunikationsinstrumente und zur voraussichtlichen Etablierung von Crossmedia Stellung nahm.



Quellen

Mahrdt, N.: Crossmedia, 2009, Wiesbaden
www.duden.de
www.ekapija.com
www.startup-report.de

Crossmedia

Definition

Cross and media – showing the meaning of crossmedia as an overriding media communication.

To analyze crossmedia campaigns, eight criteria were developed. First of all, there needs to be a central idea or an overarching theme recognizable in all instruments used. Moreover, formal design principles, the recognition of content statements, an optimal view of devices and user friendliness must be maintained– in short: formal, temporal and content integration. The third important feature should be the greatest possible utilization of networked instruments with a matching reference guide. Also, interaction und reaction options for target groups, an extension of the relevant sensing organs and a target medium to which consumers should be directed. And finally, an added value for the consumer and in general the matching choice of media and instruments for the target group, the product and the brand should be provided.


History

Not since the modern era or the Internet do advertisers combined communication measures.

On 1 July 1941, the first broadcasting licenses for commercial television were issued in America where the first commercial on American television was broadcast on the afternoon of the same day – for the watchmaker "Bulova." This was the first legal television advertising, although two years earlier, three experimental commercials were broadcast. Thus, print media, radio (in America since 1922) and TV could be used and combined as advertising media. Germany waited until 1984 for advertising channels TV and radio when the first private television and radio channels were approved and used for the crossmedia marketing.

The numerous factors or criteria for crossmedia marketing, as they are now defined, were still unknown at that time and were probably not yet implemented such. Only since the commercialization of the Internet, this modern term got its present meaning of "crossmedia”.

At the end of the 1990s, texts and images were published on the Internet by advertising companies. Since then, one can speak of a combination of classic and digital advertising. Since the 2000s, websites were created for information, communication possibilities and online stores with translation options. Since 2010, there was increased in the use of social networks and from 2013 in the dissemination and use of web-enabled smartphones and tablets. Since the beginning of 2015, there are more and more video communication and thus video-heavy social networks. Finally, households usually have 4 or more different devices, which is why enabled multi-screen content is in demand and have to be prepared.

Crossmedia is now more current than ever. There was massive overstimulation and the number of consumers who use media continues to rise. Despite other media, companies focus on how to achieve their communication goals which succeed best with strong, networked and virally-spread messages and a central idea.

Some campaigns do not aim at the fulfillment of certain criteria, which is why distinctions can also be made between necessary and sufficient criteria. Necessary conditions are the consistent central idea, the formal, temporal and the content integration and the networking which are usually always met. The latter five criteria or conditions fall under the "neglected" criteria. Some campaigns are, when strictly applying the definition, therefore "not quite" crossmedia.


Communication Instruments

The many communication instruments can be divided into the following areas: print, online, spot, sponsoring, advertising, promotion, trade show, event, direct, PR, PoS, radio, mobile and outdoor. After segmenting them twice, first into different versions of the instrument, then into the exact variants method, shows a sea of potential advertising and communications carriers.

Finally, we asked Prof. Dr. Wiesener who, among others, provided answers about the composition and cross-linking of these communication instruments and the expected establishment of crossmedia.



References

Mahrdt, N.: Crossmedia, 2009, Wiesbaden
www.duden.de
www.ekapija.com
www.startup-report.de

Interview

über Crossmedia

mit Prof. Dr. Wiesener

  • Zuerst einmal: können Sie uns ein kurzes Statement zur neuen PMMinsight geben?

    Die neue PMMinsight ist erstmalig nicht auf ein Buch fokussiert, sondern verbindet gleichermaßen die Themen Internet, 3D-Druck, Verpackung sowie Print. Das kann als Meilenstein angesehen werden! Dies ist insbesondere auch in Hinblick auf unsere neue Studiengangsausrichtung bedeutsam, da wir mittlerweile ein crossmedialer und design-orientierter Studiengang sind, der u.a. auch das Thema 3D-Druck aufgreift. Die PMMinsight fordert weiterhin wie jedes Semester die gesamte Bandbreite des Wirtschaftsingenieurwesens: von der Planung, Finanzierung, Entwicklung, Produktion bis hin zur Vermarktung – alles in der Hand der Studentinnen und Studenten.

  • Als Crossmedia versteht man eine Kommunikationskampagne, die über unterschiedliche Medienkanäle vernetzt ist. Was denken Sie:

    Welche Zusammensetzung/Vernetzung von Medienkanälen finden Sie am erfolgversprechendsten?

    Wurden gängige Medienkanäle wie TV, Internet oder etwa auch Print bisher maßgeblich visuell erfolgreich eingesetzt, so erscheint es meines Erachtens aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks sowie der wachsenden Anwendung crossmedialer Kampagnen sinnvoll, weitere crossmediale Elemente mit einzubeziehen: so hat etwa der Hersteller von Berufskleidung Engelbert Strauss neben der klassischen Medienverzahnung auch einen eigenen Song für Marketing- Kampagnen kreiert und so mittels des aufgrund visueller Überreizung wichtigen Audio-Kanals eine weitere Differenzierung zum Wettbewerb geschaffen.

  • Wie sehr wird sich Ihrer Meinung nach Crossmedia in Zukunft noch weiter etablieren? Die Definition besagt, dass mindestens 3 Kanäle genutzt werden müssen – glauben Sie, dass die Kampagnen bald jeweils alle Kanäle nutzen oder ist das schon der Fall?

    Wie schon zuvor erwähnt halte ich den auditiven Kanal - egal ob über Radio, Fernsehen oder Internet - als wichtige Zusatzkomponente. In Zukunft stellt sich vermutlich weniger die Frage, wie viele Kanäle genutzt werden, sondern vielmehr wie Kanäle sinnvoll kombiniert werden: Aufgrund des Zusammenführens von Kommunikationskanälen in multifunktionalen Geräten, hier ist federführend das Smartphone zu nennen, spielt meines Erachtens in Zukunft insbesondere die Verzahnung von verschiedenen Werbeformen eine Rolle, da evtl. alle Kanäle über ein bzw. maximal zwei Endgeräte empfangen werden. Das eröffnet ganz neue crossmediale Ansätze.

  • In ihren Vorlesungen behandeln Sie auch das Thema Crossmedia, wie kommt es zu ihrem Interesse daran? Wie hatten Sie in Ihrer beruflichen Laufbahn schon Kontakt damit?

    Ich habe bereits Anfang 2000 KMU-Unternehmen hinsichtlich des Einsatzes verschiedener Werbekanäle sowie deren Verzahnung beraten und darauf geachtet, einheitliches Design oder etwa auch einen durchgängigen Leitspruch einzusetzen. Schon Jahrzehnte früher gab es Marketing- Kampagnen, die aus heutiger Perspektive als crossmediale Kampagnen bezeichnet werden können. Damals wurde allerdings noch nicht oder nur selten von Crossmedia gesprochen und auch wissenschaftlich war die crossmediale Vermarktung kaum untersucht. Folglich wurden die Kanäle in der Vergangenheit oft nur auf ‘gut Glück’ eingesetzt und miteinander vernetzt. Umso wichtiger erscheint es mir, Crossmedia wissenschaftlich weiter aufzugreifen und Strategien und Methoden zur Erhöhung der Erfolgswahrscheinlichkeit von Werbekampagnen zu entwickeln. Entsprechend stattenwir unsere Studentinnen und Studenten mit diesem Wissen aus und motivieren sie, in Zukunft selbst an diesem Thema weiter zu forschen. Ich habe letztes Semester Bachelorarbeiten zu den Themen Crossmedia in der Musikindustrie oder auch im Personalmarketing betreut, weitere crossmedial- bezogene Arbeiten laufen derzeit noch. Das zeigt das Interesse der Studentinnen und Studenten an Crossmedia.





Umfrage

Interview

About Crossmedia

with Prof. Dr. Wiesener

  • First of all: Can you give us a short statement about the new PMMinsight?

    The new PMMinsight is not focused on a book at all, but combines both of the topics Internet, 3D printing, packaging and also print. This can be regarded as a milestone! This is significant, especially in view of our new study orientation, since we have become a crossmedia and design-oriented study course which also includes 3D printing. As every semester, PMMinsight continues to offer the entire spectrum of industrial engineering: from planning, financing, development and production to marketing – all in the hands of students.

  • As crossmedia, we think of communication campaigns that are cross-linked with different media channels. What do you think?

    What composition/networking of media channels do you find the most promising?

    Although common media channels like TV, Internet or printing were mainly used for visuals in the past, it seems beneficial, in my opinion, to integrate crossmedia campaigns due to the increasing competitive pressure: For example, work clothing manufacturer Engelbert Strauss created an own song for marketing campaigns, in addition to the classic media, and was thus able to use audio channels in the era of visual overstimulation.

  • To what extent do you think will crossmedia continue to establish itself? The definition states that a minimum of 3 channels must be used - do you think that the campaigns will each utilize all channels soon, or are they already doing so?

    As I mentioned earlier, I think the auditory channel – whether through radio, television or the Internet – is an important additional component. In the future, it will probably be less a question of how many channels are used, but rather how channels can be combined: Due to the merging of communication channels in multi-functional devices, led by the smartphone, the integration of various types of advertising will play an important role in the future, in my opinion, because all channels can be received via one, but no more than two devices. This opens up new crossmedia approaches.

  • You discuss crossmedia in your lectures. How did it come to interest you? What contact have you had with it in your career?

    Early in 2000, I advised SME campaigns on the use of various advertising channels and their relationship to each other and made sure to use uniform design and a consistent motto. Decades earlier, there were marketing campaigns that could be called crossmedia campaigns from today's perspective. In those days, crossmedia was not yet or only rarely spoken of and barely investigated scientifically. Accordingly, the channels in the past were often used dependent on "luck" and connected to each other. It seems to me all the more important to further study crossmedia scientifically and to develop strategies and methods to increase the probability of success of advertising campaigns. Accordingly, we equip our students with this knowledge and motivate them to further research in this subject in the future. Last semester, I supervised a Bachelor thesis on crossmedia in the music industry and in personnel marketing. More crossmedia-related theses are being written. This shows the interest of the students in crossmedia.





Survey

Ergebnisse anzeigen

Show results

3D-Druck

Wo man nur hinschaut, überall ist die Rede von 3D-Druck. Ob in den Nachrichten, die von 3D- gedruckten Organen berichten, in den Modezeitschriften mit 3D-gedruckter Mode oder im Unterhaltungsfernsehen, in dem 3D-gedruckte Figuren der Casting-Teilnehmer erstellt werden.Doch wie genau funktioniert der 3D-Druck? Um dies zu erläutern werden im Folgenden verschiedene Fertigungsverfahren vorgestellt. Anschließend finden Sie noch ein Interview mit Prof. Dr.-Ing. Hartmann über seine Meinung zur Zukunft des 3D-Drucks.


3D-Druckvorstufe

Für den Druck eines 3D-Objektes wird, wie für den herkömmlichen Drucker auch, eine digitale Datei benötigt, welche die zu druckenden Informationen enthält. Jedoch muss für die Datei eines 3D- Drucks ein bestimmtes Format, wie zum Beispiel CAD (Computer Aided Design) verwendet werden. Bevor jedoch ein Objekt aus einem 3D-Modell aufgebaut werden kann, findet das „Slicing“ statt, wobei das 3D-Modell in zweidimensionale, horizontale Schichten zerteilt wird, welche auch „Layer“ genannt werden. Ein Dateiformat, welches die Informationen für jede einzelne Schicht enthält, ist zum Beispiel eine .STL Datei (Stereolithography Language). Mit Hilfe dieser Dateien, kann der 3D- Drucker ein Objekt aus den einzelnen, horizontalen und zweidimensionalen Schichten drucken.


3D-Druckverfahren

Die Druckverfahren, die beim 3D-Druck zum Einsatz kommen, können vereinfacht in vier Bereiche aufgeteilt werden: das Pulverdruckverfahren, das Drucken mit geschmolzenen Materialien, das Drucken mit flüssigen Materialien und weitere 3D-Druck Verfahren.




  • Pulverdruckverfahren

    Es wird ein flüssiger Klebstoff, bei dem es sich um die unterste zweidimensionale Schicht handelt, über einen beweglichen Druckkopf auf eine Pulverschicht aufgetragen. Auf diese Schicht aus Klebstoff wird anschließend eine neue, hauchdünne Pulverschicht gezogen. Dieser Vorgang wird Schicht für Schicht wiederholt, bis das 3D-Objekt fertiggestellt ist.

    Hierbei wird hauptsächlich Gips- und Kunststoff verwendet.

    Das „Selective Laser Sintering“ (SLS) ist eine Abwandlung des bereits beschriebenen Verfahrens. Beim SLS- Verfahren kommt kein Klebstoff zum Einsatz, stattdessen werden die einzelnen Pulverschichten unter einer Schutzatmosphäre mithilfe eines Lasers erhitzt und somit verschmolzen. Aufgrund der Beschaffenheit des Pulvers kühlt das Objekt schnell aus und kann somit nicht mehr verformt werden. Bei diesem Verfahren können neben Kunststoff auch Metall, Keramik und Sand verwendet werden.

  • Drucken mit geschmolzenen Materialien – „Fused Deposition Modeling“ (FDM)

    Dieses Verfahren verwendet hauptsächlich Kunststoffe und ist das beliebteste 3D-Druck Verfahren. Außerdem ist es momentan die günstigste Methode 3D-Drucke zu erstellen.

    Hierbei wird ebenfalls mit zweidimensionalen Schichten gearbeitet, jedoch meist mit einer beweglichen Plattform. Der Druckkopf wird bei diesem Verfahren, im Gegensatz zum Pulverdruckverfahren, beheizt. Dadurch wird das leicht zu schmelzende, draht- oder stäbchenförmige Material geschmolzen. Abhängig vom Modell sind entweder der Druckkopf, die Plattform oder beides beweglich. Die Geschwindigkeit, in welcher sich die beiden Elemente bewegen, ist davon abhängig wie schnell das verwendete Material trocknet. Die jeweils nächste Schicht kann erst aufgetragen werden, wenn die darunterliegende Schicht getrocknet ist. Hohlräume und Überhänge werden mithilfe von Stützmaterialien gedruckt, welche wasserlöslich oder wachsartig sind und somit einfach ausgewaschen oder ausgeschmolzen werden können.

  • Drucken mit flüssigen Materialien

    Verfahren die diese Methode anwenden, arbeiten auf Basis von flüssigen und UV-empfindlichen Kunststoffen. „Stereolithografie“ (STL oder SLA) ist eines davon. Es benötigt ein mit flüssigem Kunststoff gefülltes Becken. Dieser hat die besondere Eigenschaft nach einer gewissen Belichtungszeit zu erstarren. Unter der Oberfläche des flüssigen Kunststoffes befindet sich ein bewegliches Druckbett. Mit dessen Hilfe können die einzelnen Schichten des 3D-Modells durch einen Laser auf die Oberfläche projiziert werden. Ist die erste Schicht erstarrt, fährt das Druckbett um die Höhe einer Schicht nach unten und der Vorgang wird wiederholt. Das fertige Objekt wird aus dem Becken genommen.

  • Weitere Verfahren

    Ein weiteres Verfahren ist das „Laminated Object Modeling“ (LOM), auch Fotolaminier-3D-Druck genannt. Es ist ein relativ neues Herstellungsverfahren für 3D-Objekte, bei welchem sehr dünne Schichten unterschiedlicher Materialien, wie zum Beispiel Kunstoffe, Papier und Aluminium miteinander verklebt werden.

3D Printing

Wherever one looks, there is talk about 3D printing. Either on the news discussing 3D-printed organs, in the fashion magazines writing about 3D-printed fashion or on television where they print 3D figures of casting participants. But how exactly does 3D printing work? To illustrate this procedure, the various production processes are explained, followed by an interview with Prof. Dr.-Ing. Hartmann about his opinion on the future of 3D printing.


3D Pre-Print Stage

For the printing of a 3D object, a digital file is needed, just like for conventional printers. This digital file should contain the information which should be printed. For a 3D printing file, you have to use a specific format, such as CAD (computer-aided design). Before an object can be constructed from a 3D model, the "slicing" will take place where the 3D model is divided into two-dimensional horizontal layers which are also called "layers." A file format which contains the information for each individual layer, for example, is a “.STL” (stereo lithography language) file. Using these files, the 3D printer can print an object from the individual horizontal and two-dimensional layers.


3D Printing

The printing processes used in 3D printing can be divided into four types: The powder printing process, printing with molten materials, printing with liquid materials and other 3D printing processes.




  • Powder Printing Process

    The lowest two-dimensional layer is coated with a liquid adhesive over a movable print head on a powder layer. A new, ultra-thin layer of powder is then added onto this layer of glue. This process is repeated layer by layer until the 3D object is completed.

    Materials used here are mainly gypsum and plastic.

    The "selective laser sintering" (SLS) is a modification of the method previously described. In the SLS process, no adhesive is used. Instead, the individual powder layers are heated under a protective atmosphere by means of a laser and thereby melted. Due to the nature of the powder, the object cools down quickly and, therefore, cannot be deformed. In this process, metal, ceramic and sand can be used in addition to plastic.

  • Printing Using Molten Materials - "Fused Deposition Modeling" (FDM)

    This process mainly uses plastics and is the most popular 3D printing process. Moreover, it is currently the most favorable method for creating 3D prints.

    Two-dimensional layers are also used here, but usually with a movable platform. In contrast to the powder printing method, the print head is heated in this method. Because of this, the easily melted wire or rod-shaped material is melted. Depending on the model, either the print head, the platform or both are movable. The speed at which the two elements move is dependent on how quickly the used material dries. The next layer can only be applied if the underlying layer is dried. Cavities and overhangs are printed with the aid of supporting materials. These are water-soluble or waxy and, therefore, easy to wash or melt out.

  • Printing Using Liquid Materials

    Processes using this method work on the basis of liquid and UV-sensitive plastics. "Stereo lithography" (STL or SLA) is one of them. It requires a pool filled with liquid plastic. This has the particular characteristic of solidifying after a certain exposure time. Under the surface of the liquid plastic is a movable printing bed. With the aid of the individual layers, the 3D model can be projected onto the surface by a laser. When the first layer is solidified, the pressure bed moves down one layer and the process is repeated. The finished object is removed from the pool.

  • Other Methods

    Another method is "laminated object modeling" (LOM). It is a relatively new method for producing 3D objects in which very thin layers of different materials are adhered to each other. Materials which are used could be are plastics, paper or aluminum.

Interview

über 3D-Druck

mit Prof. Dr.-Ing. Hartmann

  • Bevor wir zum 3D Druck kommen, können Sie noch ein kurzes Statement zu unserer PMMinsight – the crossbox. abgeben?

    „PMMinsight – the crossbox.“ ist ein gelungenes Beispiel für die Weiterentwicklung unseres Studienganges und der PMMinsight in das crossmediale Medienzeitalter. Besonders eindrucksvoll finde ich den Spannungsbogen von der Verpackungsentwicklung über den online-Auftritt hin zum angewandten 3D-Druck.

  • Wie schätzen Sie die Potenziale des 3D Drucks in Bezug auf die Druckbranche ein?

    Die Faszination des 3D-Druckes ist natürlich branchenbezogen zu betrachten und aufzulösen. Grundsätzlich handelt es sich beim 3D-Druck um ein additives Fertigungsverfahren. Es eröffnet hinsichtlich der Gestaltung von Bauteilen völlig neue Möglichkeiten. Diese müssen bereits in der Konstruktion ber cksichtigt werden, es muss sozusagen „3D-druckgerecht“ konstruiert werden.
    Im Mittelpunkt steht dabei die Losgröße 1, die die Basis des 3D-Druckes ist, und damit für den Prototypenbau, Kleinstserien oder Individualisierung prädestiniert ist. Weitere wesentliche Punkte sind natürlich die Eigenschaften des fertigen Bauteils hinsichtlich der Werkstoffkennwerte, Festigkeiten und Toleranzen.
    Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass es hier eine Vielzahl von Themen gibt, die in der Druckindustrie kaum Bedeutung haben. Damit fehlt üblicherweise auch das notwendige Know-how zu diesen speziellen Themen. Daher lautet meine Empfehlung an die Unternehmer der Druckindustrie, sehr genau die Marktanforderungen und die eigenen Stärken zu analysieren.

  • Es gibt Skeptiker, die sagen, 3D Druck hätte technisch nichts mit Drucken zu tun, wie sehen Sie das?

    Dreidimensionalität und Druck haben auf den ersten Blick wenig gemein. Allerdings ist der Bereich der Farbe und der Farbverbindlichkeit der Objekte eine Domäne des Drucks mit den Themen Farbräume, Farbprofilierung und verbindlicher Farbproofs. Diese Themen sind natürlich auch für 3D- Objekte von Bedeutung. Hier sind die Spezialisten der Druckbranche gefordert und haben bei diesen Themen auch ein Alleinstellungsmerkmal. Also auch ein Grund das Thema 3D-Druck in die Studieninhalte an der HdM zu integrieren, was wir ja mit dem kürzlich installierten 3D-Drucker getan haben.

  • Gibt es spezielle Produkte/Bereiche, die Sie sich für die Druckbranche im 3D-Druck vorstellen können?

    Einsatzmöglichkeiten in der Druckindustrie sehe ich in der Individualisierung von 3D-Objekten mit Medienbezug wie z.B. Werbemittel oder im künstlerischen, gestalterischen Bereich wie Architektur,Bühnenbilder etc. Ein weiteres großes Feld ist der Bereich der Veredelung von Druckprodukten durch 3D-Applikationen, also die Kombination von klassischem Druck und 3D-Druck.

  • Haben Sie schon eine Vorstellung, wie der 3D-Druck die Industrie verändern kann?

    Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig, von Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugtechnik bis zur Medizin. Dabei bedarf es oftmals eines interdisziplinären Ansatzes, um die Möglichkeiten des 3D- Druckes ausschöpfen zu können und stellt besondere Ansprüche an die Qualifikation und Qualität der Zusammenarbeit der Beteiligten. Insgesamt ergeben sich dann auch völlig neue, veränderte Wertschöpfungsketten.
    Weiterhin wird der 3D-Druck bei der Individualisierung von Produkten und Zunahme der Variantenvielfalt sein Potential ausspielen.

  • 3D-Druck ist gerade in aller Munde – denken Sie dieser Hype wird anhalten, so dass er in naher Zukunft in jedem Haushalt zu finden ist?

    Der Hype wird in Zukunft etwas beruhigen, um einer realistischen Einschätzung Platz zu machen, die allerdings von einer wachsenden Verbreitung und Anwendung gekennzeichnet sein wird.
    Den 3D-Druck in jedem Haushalt erwarte ich nicht. Vielmehr wird es 3D-Druck als Dienstleistung im Copy-Shop um die Ecke oder im Baumarkt geben, wo der Endkunde seine selbst gestalteten Teile oder Ersatzteile ausdrucken kann. Flankiert wir diese durch Dienstleistungen rund um die Gestaltung bzw. das Angebot von Dateien für den 3D-Druck.

Interview

About 3D Printing

with Prof. Dr.-Ing. Hartmann

  • Before we discuss the 3D printing process, could you give me a short statement about our project PMMinsight – the crossbox.?

    "PMMinsight – the crossbox." is a successful example of the future trend for our major and the PMMinsight project in the crossmedia age. The bridge from the packaging progress to the homepage and to the practical 3D-printed object is especially impressive for me.

  • What do you think of the potentials of 3D printing for the printing industry?

    You have to look at and divide the fascination of 3D printing in the whole industry. 3D printing is essentially an additive manufacturing process. It provides completely new possibilities for the design of components. You have to consider them in 3D construction.

    The batch size 1 is the main point and the base of the 3D printer and is, therefore, predestined for prototype constructions, short runs and individualization. Other essential parts are the material properties, the stability and the tolerances of the finished element.

    In summary, you can say that a number of topics don't have a meaning in the printing industry. So know-how of these topics is usually lacking. My suggestion for the printing companies is to analyze the requirements of the market and one's own strengths very closely.

  • Skeptics say 3D printing has nothing to do with real printing. What do you think?

    At first sight, three-dimensional objects have nothing to do with printed objects. Certainly, the themes, color and color specification of the objects are a preserve of the printing industry. In addition, you can integrate themes, color spaces, profiles and proofs. These themes are very important for 3D objects too. The specialists of the printing industry are required for this and they have a unique feature. This is another reason to include 3D printing into our courses. We installed a new 3D printer at the university, so the integration was successful.

  • Are there special products/sectors you can imagine for the printing industry relating to 3D printing?

    I see opportunities in individual 3D-printed objects with a reference to the media industry. For example, advertising media or advertisement in the art, graphic, architecture or stage setting sectors. Another big division is the finishing process through 3D applications, i.e., the combination of classic printing processes with 3D printing.

  • Do you have an idea how 3D printing could change the printing industry?/h4>

    There are number of applications, for example, in aerospace, automotive engineering or medicine. So, you often have to find an interdisciplinary project to exploit the possibilities of 3D printing and need high demands for the qualifications and qualities of participants. Overall, there are totally new value-added chains. Furthermore, 3D printing will show its potential for product individualization and increase diversity.

  • The industry actually discusses 3D printing a lot – do you think that this innovation will be found in every household in the future?

    The hype will settle down a little bit and a realistic assessment will come. But this assessment will be hallmarked by growing distribution and applications.

    I don't expect 3D printing in every household. Instead, you will find 3D printing in every copy shop or hardware store, allowing the customer to print parts he created, aided by services for design and file types.

Vom Studienanfänger zum Absolventen

In den folgenden Interviews erfahren Sie, welche der neuen Schwerpunkte die PMM- Studienanfänger wählen möchten und welchen beruflichen Weg die PMM-Absolventen eingeschlagen haben. Wir haben diese beiden Zielgruppen außerdem zu unseren Themen Crossmedia und 3D-Druck befragt.

Absolventen-Stimmen

  • Maximilian Eisenmann, Absolvent 2015

    Am meisten haben mich die betriebswirtschaftlichen Fächer interessiert. Projektarbeiten, wie die PMM Insight fande ich sehr spannend und abwechslungsreich, da man das bereits erlernte Wissen in die Tat umsetzen konnte.

    Mir gefällt, dass der Studiengang nun eine extreme Breite bekommen hat. Die unterschiedlichen Interessen der Studierenden werden komplett erfüllt. Wenn ich nochmal wählen könnte, würde ich mich für den Bereich Packaging entscheiden, da ich den Verpackungsmarkt am spannendsten und am zukunftsfähigsten sehe.

  • Frederik Glaser, Absolvent 2015

    Nach meinem Studium an der HdM habe ich als Projektmanager bei der asim GmbH angefangen. Hier bin ich in der Einführung und Medienproduktion von Software Projekten in der PIM (Product Information Management) eingebunden.

    Im PMM-Studium habe ich gelernt komplexe Sachverhalte strukturiert zu analysieren und mich zu organisieren. Außerdem habe ich mir ein berufliches und soziales Netzwerk aufgebaut.

  • Jonas Wenzel, Absolvent 2015

    Ich arbeite als Projektleiter bei der Firma theurer.com und bin unter anderem für die Einführung der ERP/MIS Software C3 verantwortlich. Dafür bin ich oft auch europaweit in Druckereien unterwegs. Würde ich PMM nochmal studieren, würde ich mich ganz klar auf den Bereich Packaging spezialisieren, da dieser unglaublich vielfältig, spannend und technisch anspruchsvoll ist.

  • Robin Ehrhardt, Absolvent 2016

    Die unglaubliche Abwechslung, die das Studium bietet, ist toll. Jeder Student hat die Möglichkeit, neben dem "Pflichprogramm", eigene Interessen zu vertiefen und sich dahingehend zu entwickeln.

  • Andreas Danner, Absolvent 2014

    Aus meinem Studium mitgenommen habe ich die Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten. Außerdem habe ich gelernt Eigenverantwortung, Engagement und Leidenschaft für die eigene Tätigkeit zu entwickeln.

    Besonders haben mich Vorlesungen wie Arbeitsrecht und Management interessiert, weil diese im späteren Berufsleben relevant sind. Außerdem habe ich während meinem Studium Veranstaltungen mit Software-Schwerpunkt belegt, um auch in diesen Feldern erste Erfahrungen sammeln zu können.

    Die neuen Bereiche des Studiengangs finde ich allesamt spannend. Könnte ich wählen, würde meine Wahl wohl auf Crossmedia fallen, aber auch der Bereich Packaging ist natürlich ein spannendes und sehr zukunftsfähiges Feld.







PMM-Anfänger berichten

  • Dina Mohammed

    Ich werde die Vertiefungsrichtung Mediadesgin wählen, da ich mich sehr für Gestaltung interessiere.

  • Stephanie

    Ich überlege Crossmedia oder MediaDesign zu wählen. Beide Bereiche sind zukunftsfähig und in mehreren Bereichen im Arbeitsleben einsetzbar.

  • Patrick Kozdon

    Der Schwerpunkt Mediadesign klingt für mich am interessantesten. Hier werde ich während meinem Studium am meisten Spaß am Thema haben und für meine berufliche Zukunft am meisten profitieren.

    Das Thema 3D-Druck ist Bestandteil des Schwerpunktes Mediadesign, was mich besonders anspricht. Bisher habe ich viel über das Thema recherchiert. Unter Crossmedial verstehe ich, dass ein Produkt/ein Thema von vielen verschiedenen Arten von Medien umfasst wird.

From Freshmen to Graduate

In the following interviews, you will see which of the new PMM majors’ freshmen want to study and which occupational paths PMM alumni have pursued. We also asked them about crossmedia and 3D printing.

  • Maximilian Eisenmann, Graduate 2015

    Business subjects were the most interesting to me. Working on projects, such as PMMinsight, was very exciting for me because it allowed me to put the things I learned into practice.

    I like that the program is being expanded. Different interests of students are completely satisfied. If I could choose again, I would pick "packaging" because, in my opinion, the packaging market is the most exciting and most sustainable.

  • Frederik Glaser, Graduate 2015

    After completing my major at HdM, I started as a project manager at the asim GmbH. I'm integrated in the introduction and media production process for PIM (product information management) software projects.

    During the PMM program, I learned how to analyze complex situations and how to organize things for myself. Furthermore, I built a network of social and business contacts.

  • Jonas Wenzel, Graduate 2015

    I work as a project manager at "theurer.com". Among others, I'm responsible for the introduction of ERP/MIS software C3. Therefore, I often travel to other printing houses in Europe. If I could study PMM again, I would definitely focus on packaging because this area is incredibly diversified, exciting and technically challenging.

  • Robin Ehrhardt, Graduate 2016

    The incredible variety the program offers is great. Every student has the possibility to deepen his own interests and to grow in this area.

  • Andreas Danner, Graduate 2014

    During my studies, I learned to work independently. Furthermore, I learned to develop personal responsibility, commitment and passion for my job.

    I was especially interested in courses like employment law and management because they are important for work later. Furthermore, I took courses focusing on software to gain experience in this area.

    I think that the new courses of the program are exciting. If I could choose one, my choice would probably be crossmedia. Packaging is also an exciting and very sustainable area.







PMM Freshmen Report

  • Dina Mohammed

    I will study media design, because I'm very interested in design.

  • Stephanie

    I'm thinking of studying crossmedia or media design. Both areas are future-oriented and can be used in a number of work areas.

  • Patrick Kozdon

    Media design sounds the most interesting to me. This is where I will have the most fun during my studies and that will provide the greatest benefits for my future career.

    3D printing is part of media design, so this is especially interesting to me. I researched a lot about this topic. Crossmedia, to me, means that a product/topic is encompassed by a number of different media types.

Erfahrungsberichte




  • Mohn Media

    Im September 2015 hatten wir, die Studierenden des Studiengangs Print-Media-Management, die Chance an einer dreitägigen Exkursion zu dem Unternehmen Mohn Media Mohndruck GmbH in Gütersloh teilzunehmen. Mohn Media ist Teil der Bertelsmann Printing Group und steht seit Jahrzehnten für Full-Service rund um den Offsetdruck.

    Der erste Tag dort begann mit vielen interessanten Vorträgen aus den verschiedenen Abteilungen des Unternehmens. Wir erhielten einen weitreichenden Überblick über die Druckvorstufe, die Produktlinie Action Print und Kataloge sowie dem großen Bereich Technologie. Der Tag endete mit einer Stadtführung durch die Stadt Gütersloh.

    Tag 2 war der Praxis gewidmet. In der Buchbinderei stellten die Studierenden ihre eigenen, von Hand gebundenen Notizbücher her, was alle sehr begeistert hat. Der weitere Tagesablauf bestand aus einer spannenden Besichtigung der unterschiedlichen Produktionsabteilungen. Außerdem wurden wir an beiden Abenden mit leckeren Abendessen im Kulturzentrum der Stadt und einem chinesischen Buffet bestens versorgt.

    Der letzte Tag begann mit einer praktischen Gruppenübung in der Medienfabrik. Die Studierenden lernten viel darüber wie sich die richtige Zielgruppe auf die Entwicklung eines Magazins auswirkt. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der Weiterverarbeitung am Standort Marienfeld.

    Wir haben in diesen Tagen viel gelernt und sind dankbar, dass wir diese Chance bekommen haben. Wir konnten einen abwechslungsreichen Einblick in die Abteilungen des Unternehmens gewinnen und werden die vielen Erfahrungen nutzen, um die richtige berufliche Richtung für unsere Zukunft zu finden.

  • Packaging Valley – „Studenten treffen Unternehmen”

    Ende Oktober 2015 nahmen einige Studierende aus dem “thecrossbox.”-Team an einer Exkursion nach Schwäbisch Hall ins Packaging Valley teil. Die Teilnehmer fanden während ihres Aufenthalts Unterkunft in dem Hotel Hohenlohe. Donnerstagmorgen startete die zweitägige Exkursion mit zwei Bussen in Richtung Altstadt von Schwäbisch Hall. Im Rathaus der Stadt angekommen, begrüßte Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim die Studierenden.

    Anschließend trennten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen auf. Während die eine Gruppe in Crailsheim Abfüllanlagen und Hightech Verpackungsmaschinen besichtigte, fuhr die zweite Gruppe zu Softwareentwicklern, Herstellern von Flaschenabfüllanlagen und Pharmaindustriezulieferern.

    Am Abend konnten die Studierenden in gemütlicher Atmosphäre die Ansprechpartner der Unternehmen persönlich ansprechen und sich über mögliche Karrriereaussichten austauschen. Freitags wurden die Gruppen getauscht damit jeder Studierende einen größtmöglichen Einblick erhalten kann.

    Das Packaging Valley ist ein Zusammenschluss aus verschiedensten Firmen in der Region Hohenlohe, die in der Verpackungsbranche etabliert sind. Dazu gehören Maschinenbauer, Sondermaschinenhersteller, Softwareentwickler und Dienstleistungsanbieter. Kunden aus Pharma-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Chemieindustrie finden ihre Anbieter im Packaging Valley.

    Dank der Exkursion konnten erlernte Studieninhalte in der Praxis besichtigt werden.

  • Appenzeller Druckerei

    Um das theoretische Wissen in der Praxis anwenden zu können, bietet der Studiengang Print-Media- Management ein Praxisprojekt in der Schweiz.

    Das diesjährige Projekt fand in der Kooperation mit der Partnerhochschule HEIG in Yverdon-des- Bains (französischsprachige Schweiz) und der Appenzeller Druckerei AG in den ersten beiden Semesterwochen statt.

    In der ersten Woche wurden die Studenten beider Hochschulen einander vorgestellt und erhielten einen Intensivkurs über die Durchführung von Assessments, Prozessanalysen und diverse Verbesserungsinstrumente im Unternehmen. Die englische Unterrichtssprache stellte hier gar kein Problem dar.

    Der zweite Teil des Projekts fand in Herisau, in der deutschsprachigen Schweiz, statt. In der Appenzeller Druckerei konnte das vorher gelernte praktisch umgesetzt werden. Aufgeteilt in drei Gruppen wurden Mitarbeiterbefragungen durchgeführt, Prozesse und Wege analysiert und Instrumente zur Verbesserung des Unternehmens entwickelt. In einer abschließenden Präsentation wurden dem Unternehmen die Ergebnisse vorgestellt, sowie einige Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Somit konnten beide Seiten von einer „Win-Win-Situation“ profitieren.

Opinions




  • Mohn Media

    Last September, Print-Media-Management students had the opportunity to participate in an excursion to the Mohn Media Mohndruck GmbH in Gütersloh. Mohn Media is part of the Bertelsmann Printing Group and has stood for high-quality offset printing for decades.

    The first day started with many interesting presentations about different divisions in the company. We got a general idea about the pre-printing stage sector, the action print product line, catalogs and the technology sector. The day ended with a sightseeing trip through Gütersloh.

    The second day was dedicated to practical implementation. The students produced their own handmade book in the bookbinding sector. All students were very enthusiastic. The rest of the day was spent visiting all the exciting places of printing production. Furthermore, we received tasty dinners in the cultural center of the city and a Chinese buffet on both evenings.

    The last day started with a practical group exercise in the media factory. The students learned a lot about how the right target audience can affect the development of a magazine. The next highlight was the visit of the postpress division in Marienfeld.

    We learned a lot and are very grateful for this opportunity. We got a variety of insight into the company divisions and want to use this experience to find the right career paths for us in the future.

  • Packaging Valley

    At the end of October 2015, some students from the "the crossbox." team went on an excursion to Packaging Valley in Schwäbisch Hall. The participants stayed at the Hotel Hohenlohe. The two-day trip started on Thursday morning with a drive to the historic city center of Schwäbisch Hall. When we arrived at the city hall, we were greeted by the mayor, Hermann-Josef Pelgrim. Afterwards, the participants were divided into two groups. While one group saw filling and high-tech packaging machines in Crailsheim, the other group went to see software developers, bottling system producers and pharmaceutical industry suppliers.

    In the evening, the students were able to meet company representatives in a cozy atmosphere. On Friday, the groups traded places, allowing every student to receive full insight into the companies.

    AThe Packaging Valley is a conglomeration of various packaging industry companies in the Hohenlohe region. These include mechanical engineers, special equipment manufacturers, software developers and service providers. Customers from pharmaceutical, food, cosmetics and chemical industries can find suppliers in the Packaging Valley.

    The excursion allowed the students to see the things they studied in practice.

  • Appenzeller Druckerei

    To put their theoretical knowledge into practice, the print media course offers an excursion to Switzerland to students.

    This year's project occurred in cooperation with the partner university HEIG in Yverdon-Des-Bains (French-speaking part of Switzerland) and the Appenzeller Druckerei AG, a printing plant company, during the first two weeks of the semester.

    In the first week, the students of both universities were introduced to each other and received a crash course about the implementation of assessments, process analysis and a number of improvement instruments at a company. The lessons were provided in English, which presented no problem to the students.

    The second part of the project took place in Herisau, in the German-speaking part of Switzerland. The students learned how to put their theoretical knowledge into practice at the Appenzeller Druckerei. Divided into three groups, the students conducted employee surveys, analyzed processes and developed ways to improve the company. In a final presentation, the students presented their results and improvement suggestions to the company. This allowed both sides to benefit from a "win-win- situation."

Projektverlauf in Zahlen

Numerical course of the project